Testbericht: Canon EOS 1000D

4. August 2008 von
Kategorie: Kameras 

Canon hat mit seiner EOS 1000D einen großen Wurf in der Einsteigerklasse / Hobbybereich für digitale Spiegelreflexkameras geschafft. Mit der EOS 1000D wird die Lücke im eigengen DSLR-Sortiment unterhalb der EOS 400D/EOS 450D geschlossen und hat somit ein Zugpferd gegen über der Konkurrenz wie z.B. die Sony Alpha 200, Nikon D60 oder Olympus E-420 im Markt etabliert.


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Die EOS 1000D macht sogar Ihrer eigenen größeren Modelle scheinbar starke  Konkurren, die EOS 400D hat sie sogar schon in die Tasche gesteckt, die EOS 450D hat noch knapp die Nase vorn.

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Die EOS 1000D besticht durch ihren günstigen Preis mit den aktuellen Features der EOS 450D, Live-View, Digic-III-Prozessor, 10-Megapixelsensor, Sensorreinigung sind hier nur kleine Schlagworte. Das einzigste Manko ist das etwas kleinere Gehäuse gegenüber der größeren EOS 400D/450D das kleine 2,-Zoll-Display und der markere 7-Punkt-Autofokus, zum Glück kann der Wettbewerb selber nicht mehr bieten und somit gleicht sich dieses in der Einstiegsklasse voll aus.

canon_eos1000d_bck.jpg Top-Bildqualität, wenig Rauschen, wer hätte das gedacht? Die kleinste aus dem Hause Canon mit hier die EOS 400D und EOS 450D nass,  Insgesamt verdient die Bildqualität der EOS 1000D die glatte Note 1. Ok, Die Auslöseverzögerung ist mit 0,3 Sekunden sehr ordenlich, 3 Bilder im Serienbildmodus sollte als Standard angesehen werden, die EOS 400D macht 3,5 Bilder und die EOS 40D schafft 6,5 Bilder in der Sekunde, die länge der Serienbildaufnahme wird hier durch die Kapazität der Speicherkarte begrenzt. Im RAW-Bildmodus ist die Kamera leider schlecht aufgestellt, hier bekommt man gerade mal 1,5 Bilder pro Sekunde und 3 Bilder in Folge, das ist eine Stärke der Konkurrenz, aber wer diese Kamera kauft, der Fotografiert im Beliebten JPEG-Format.

Canon EOS 1000D Top

Die Bedienung entspricht dem bei den aktuellen EOS-Modellen üblichen Stand, auch Details wie die verschiedenen Bildstile und zahlreiche Individualfunktionen sind an Bord. Der Live-View-Modus steht in zwei Betriebsarten (Kontrast oder Phasendetektion für den Autofokus) zur Verfügung und funktioniert gut und flott. Auch die aus der EOS 40D und 450D bekannte, effektive Rauschunterdrückung für hohe ISO-Werte gehört zum Funktionsumfang.

Technische Daten:

  • Maximale Auflösung 3.888 x 2.592 Pixel
  • Sensor (Typ/Größe) CMOS / 22,2 x 14,8 mm
  • Effektive Pixel 10,1 Millionen
  • Objektivfassung Canon EF/EF-S
  • Verschlusszeiten von bis 1/4.000 – 30 s
  • Sucher (Art) Spiegelsucher
  • Display Größe / Auflösung 2,5 Zoll / 230.000 Pixel
  • ISO-Einstellung von bis 100 – 1.600
  • kürzeste Blitzsynchronisation 1/200 s
  • Belichtungsmessung TTL
  • Weißabgleich 6 Presets / mit Kelvinstufen/ manueller Weißpunkt
  • Selbstauslöser mehrere Optionen
  • Max. Zoom im Betrachtungsmodus 10-fach
  • Auflösung (Linien nach ISO 12233) bei ISO min / ISO 400 / ISO 800 2.190 x 2.151 / 2.194 x 1.999 / 2.072 x 1.992
  • Rauschen nach ISO 15739 bei ISO min / ISO 400 / ISO 800 85 / 176 / 221
  • Farbabweichung Delta E bei Tageslicht / Kunstlicht / manueller Weißabgleich 6,5 / 24,7 / 8,5
  • Einschaltzeit 0,5 s
  • Auslöseverzögerung mit Autofokus 0,3 s
  • Serienbildfunktion RAW / JPEG 1,5 Bilder pro Sekunde bis 3 in Folge / 3 Bilder pro Sekunde (Anzahl speicherabhängig)
  • Bildformate JPEG, RAW, RAW + JPG
  • USB / Firewire 2.0 / -
  • Ausgänge Video
  • Blitz integriert / Leitzahl / Blitzschuh / Blitzanschluß • / 13 / • / -
  • Fernsteuerbar / Fernauslöser -/ optional
  • Speichermedium SD/ SDHC-Karte
  • Akku LP-E5
  • Gehäusematerial Kunststoff
  • Abmessungen (B x H x T) 126 x 98 x 62 mm
  • Gewicht Body 500 g

Das Fazit sieht sehr gut aus. Man bekommt von Canon eine super DSLR-Kamera die eine echte Alternative zum Kompaktkamermarkt darstellt, eine sehr gute Kompaktkamera mit ähnlicher Ausstattung kostet fast genauso viel wie die Canon EOS 1000D. Die EOS 1000D ist wie üblich in zwei Ausstattungsmerkmalen zu erwerben, wer schon eine DSLR von Canon hat und diese nur als Zweitkamera verwendet der nimmt die ohne Objektiv. Einsteiger/Umsteiger nehmen besser das Canon EOS 1000D Kit mit EF-S 18-55mm 3.5-5.6 IS Objektiv, dieses Objektiv hat sogar den Bildstabilisator eingebaut der verwackelte Bilder verhindert.  Das einzigste was mich einwenig Stört ist, dass die Kamera keinen CompactFlash-Speicherkarten mehr nimmt, hier muss eine SD/SDHC-Speicherkarte gekauft werden.

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Bildquelle: Canon.de

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3 Kommentare on Testbericht: Canon EOS 1000D

    […] reicht, wer etwas mehr über die Einstiegsfreundliche Kamera lesen möchte, denn kann ich meinen Testbericht zur Canon EOS 1000D anbieten. Tags: Canon EOS 1000D, Digitalkamera, EF-S, EOS 1000D, […]

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  1. Abendkleider on Fr, 12th Aug 2011 03:38
  2. Der Herbst kommt und Canon stellt eine neue Kamera vor. Die Canon EOS 7D wurde heute nicht ganz unerwartet vorgestellt.